Comming soon...

Band 2 der Mondkuss-Reihe

Freitag, Juni 02, 2017

Tote Mädchen lügen nicht

Tote Mädchen lügen nicht - oder tun sie es doch?

Dies ist eine persönliche Einschätzung der Serie mit Vergleichen aus meinem Leben.

Lange habe ich mich vor dem Hype um das Buch bzw die TV Serie verschlossen. Wie konnte eine Serie über Suizid so sehr die Massen begeistern und emotional an den Tiefpunkt bringen?
Obwohl ich ein Serienfreak bin, empfand ich keine Neugier dieser Geschichte gegenüber. Ich wollte, nein ich musste nicht Erlebnisse als Film sehen, die ich möglicherweise in irgendeiner Form mit der Protagonistin hätte teilen können. Dann sah ich eines Tages ein junges Mädchen im Zug, das besagtes Buch las. Sie hatte deutliche Spuren von Selbstverstümmelung an den Armen und machte sich Notizen. Ich schnappte nur Bruchstücke auf, bevor sie den Block beiseitelegte. „Selbstmord“ und „Abschiedsbrief“ standen ganz oben. Ich sprach sie an, weil ich mich sorgte, doch wie sich herausstellte, hatte sie die Unterstützung einer guten Freundin, die alles als Show abtat, als Betteln um Aufmerksamkeit. Wie ich heute weiß, geht es dem Mädchen gut. Als wir uns neulich wieder im Zug begegnet sind, meinte sie, sie hätte mit ihrer Geschichte abgeschlossen und die Serie wäre der Grund dafür. All die Erinnerungen an eine unschöne Schulzeit wären vorbei, sie hätte sie niedergeschrieben und wäre nun bereit nach vorn zu schauen. Das brachte mich zum Nachdenken und ich wagte es tatsächlich, einen Blick auf die erste Folge zu werfen. Ich ließ mich von Hannah durch die Episoden geleiten, erfuhr wie ihr viel zu kurzes Leben in der Serie ein Ende fand. Ich möchte nicht spoilern oder euch sonstige Details verraten. Heute habe ich die Serie beendet und ich war für einige Stunden ein seelisches Wrack. Ich habe viel nachgedacht, in den Nächten kaum geschlafen, weil mich diese Geschichte so sehr beschäftigt hat.
Was wäre wenn… Man stellt sich immer wieder diese Fragen. Was wäre wenn Mobbing an den Schulen unterbunden werden könnte? Was wenn Freunde nie zu Feinden werden würden, was wenn…doch meistens handelt es sich dabei nur um hypothetische Vorstellungen, die so fern von der Realität sind, dass man seine Zweifel und Ängste in Tränen ersticken muss. Hannah hat alles versucht und der letzte Ausweg war ihr Tod. Ihr findet das übertrieben? Ist es falsch, dass ich die Protagonistin verstehen kann? Ich selbst wurde jahrelang auf andere Weise gemobbt. Viele Menschen, Schüler sind sich nicht im Klaren, was Mobbing mit ihren Mitmenschen machen kann. Nun ich werde es euch erzählen…
Bevor ich auf das Gymnasium kam, besaß ich Selbstbewusstsein, war kreativ und habe mich getraut, Neues auszuprobieren. Dann begannen meine Mitschüler meine Eigenarten anzuprangern. Ich war anders und wollte doch so gern wie sie sein. Das hat mich zerstört. Ich hätte akzeptieren sollen, dass ich normal war und sie es einfach nicht verstehen konnten. Jeder hat eine andere Form der Normalität und man sollte so leben können, wie es einem gefällt. Es führte sogar soweit, dass ich meine Hobbys und Träume aufgab, mich einigelte, nicht mehr rausging und mich zurückzog. Ich war so verzweifelt auf der Suche nach Freunden, das ich nach jedem Strohhalm griff. Ich habe den Falschen vertraut und gedacht, dass Geschenke oder Aufopferung mir helfen würden, endlich dazuzugehören. Stattdessen erkaufte ich mir einen Platz in der Mitte eines Kreises, wo alle umstehenden Leute mit Beschimpfungen nach mir warfen. Worte können zerstörerischer sein als körperliche Gewalt. Hannah sagte in der Serie: „Ihr habt meine Seele gebrochen.“ Das war der Moment, wo ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Ich habe geweint und mich erinnert. An all die Dinge, die so unbedeutend schienen, für die ich mich geschämt habe. Fehler, die ich nie begangen hatte, gestand ich mir jahrelang ein. Ich suchte die Schuld bei mir, glaubte eine solche Behandlung verdient zu haben. Ich habe mich versteckt und abgewartet, doch heute weiß ich, dass Karma schlägt nicht zurück. Die Menschen, die mich gefühlsmäßig verletzt haben, werden immer einen Teil von meinem Leben ausmachen. Einen schmerzvollen, der mich geprägt hat. Ich hasse sie für das, was sie getan haben, für die Art wie sie weggeschaut oder Beifall geklatscht haben. Ich hasse sie, dass sie nicht akzeptieren konnten, dass ich anders war. Und ich hasse mich selbst, dass ich nie den Mut hatte, auf den Tisch zu schlagen und für mich selbst einzustehen.
Wenn ich heute alte Lehrer meiner Schule sehe, oder Klassenkameraden von damals, kommen die Erinnerungen hoch. Meistens schlucke ich sie hinab, lächle so selbstbewusst wie es mir möglich ist und ignoriere diese Menschen. Von geheuchelten Gesprächen halte ich nichts, weshalb kein Kontakt mehr zu diesen Leuten besteht. Ich lege selbst keinen Wert darauf. Mein Leben hat sich durch einen Traum gewandelt, für den man mich in der 11. Klasse verspottete: das Schreiben. Auch Hannah versuchte durch Poesie ihre Gefühle auszudrücken. Für sie endete diese Leidenschaft in Tränen, für mich war sie ein Neubeginn. Ich fand einen Lebensinhalt, hatte wieder Ziele vor Augen. Als die ersten Erfolge und Veröffentlichungen kamen, erloschen die Stimmen meiner Klassenkameraden. Aus Träumen wurde mehr und ich bin unendlich dankbar, in dem Schreiben einen Anker für ein wundervolles Leben gefunden zu haben. Ich hatte nie Selbstmordgedanken wie Hannah Backer, aber wer weiß was geschehen wäre, hätte ich noch ein paar Jahre mehr an der Schule verbringen müssen.
Wieso ich euch einen so langen und intimen Text schreibe? Um euch wachzurütteln. Jedes Wort, das euch über die Lippen kommt und nicht die Welt bedeutet, könnte eine andere erschüttern. Es könnte eine Seele zu Fall bringen, jemanden in Tränen ausbrechen lassen, jemanden töten. Klärt eure Kinder auf, behandelt das Thema. Noch heute sehe ich auf der Straße oder an Bushaltestellen Gewalt und Mobbing. Ich versuche einzugreifen, weiß aber, dass es den Opfern nur für einen kurzen Moment hilft, bevor der Stress am nächsten Tag weitergeht. Ihr zerstört Leben. Ihr seid Täter! Nehmt euch diese Serie und betrachtet die möglichen Folgen, die solche Handlungen auch für euer Leben haben könnten. Erzieht eure Kinder nicht zu Mitläufern oder Tätern, sondern zu Beschützern, zu guten Menschen. Davon gibt es auf der Welt zu wenige und wenn ich mir unsere politische Situation oder allgemein die Kriege ansehe, finde ich, dass wir mehr Leute gebrauchen könnten, die das Herz an der rechten Stelle tragen. Ich danke euch, für eure Aufmerksamkeit. 

Sonntag, Mai 21, 2017

Meine Vergangenheit und Ich

Wieso ich meine Vergangenheit nicht löschen werde…

Viele von euch wissen, dass ich seit September 2016 Weight Watchers mache und inzwischen bereits erfolgreich 16,6 kg abgenommen habe. Als Motivation dient mir daher oft meine Vergangenheit und besonders Bilder vom Urlaub 2016 oder meiner Tagesreise nach Prag. Wieso sollte ich ein Geheimnis aus meinem Gewicht machen, wenn es mir doch ohnehin jeder hat ansehen können? Ich war schwer, verdammt schwer. Und noch immer habe ich mein Ziel nicht erreicht, sondern lediglich einen Teil davon. Trotzdem ist mein Lebensgefühl viel besser geworden.

Ein dickes Minus von fast 17 kg sieht man ebenfalls auf neuen Bildern. Inzwischen fragten mich einige Freunde und Familienmitglieder, wieso ich meine „alten“ Bilder auf denen ich „dick“ bin, nicht bei Facebook löschen möchte. Sie wollten wissen, ob es mir nicht peinlich sei, so etwas im Netz zu lassen.

Jedes Mal wenn ich auf solche Fragen antworten muss, würde ich am liebsten laut schreiben: Nein, ich werde diese Bilder nicht löschen, denn das war und bin ich, nichts hat sich geändert und ich halte aus Motivation an meiner schweren Vergangenheit fest, um nicht erneut abzurutschen oder der Jo Jo-Falle in die Hände zu spielen.  Diese Fotos erinnern mich daran, dass ich viel in meiner Jugend falsch gemacht habe. Damals wurde ich bereits in der 5. Klasse gemobbt, dabei hatte ich kein Übergeweicht, sondern vielmehr etwas Babyspeck, der sich noch unentschlossen schien, wann er sich verabschieden will. Ich habe mich einschüchtern lassen. Diese Sticheleien führten dazu, dass ich nicht mehr ins Freibad fuhr, aus dem Fußballverein austrat und mich allgemein immer mehr in meine stille Kammer zurückzog. Zuhause konnte mich keiner beschimpfen oder mein Selbstbewusstsein noch mehr mit Füßen treten als sie es ohnehin schon taten. Zuhause war ich sicher, aber auch perspektivlos, wenn es um Sport ging. Als Kind habe ich Sport geliebt, war beinah den ganzen Tag an der frischen Luft. Geändert hat sich das damals mit der Schulzeit. Kann Mobbing dick machen? Ja, das kann es. Ich werfe es meinen Klassenkameraden nicht vor, aber hätten sie mich unterstützt und nicht ausgeschlossen, wäre es wohl nie so weit gekommen.
2011 war mir eine Abnahme von -15kg gelungen, mit einem Sportprogramm und gesunder Ernährung. Für meinen Körper jedoch zu wenig. Ich bekam eine Essstörung, ernährte mich pro Mahlzeit von 135g Gemüse und 135g Obst und ging bis zu 3 Mal die Woche für 2h ins Fitnessstudio. Das Resultat: -15kg in 5 Wochen. Das war zu schnell für meinen Körper und bald darauf bekam ich Magenprobleme und Schwindelanfälle. Der Tag an dem ich das Programm stoppte, war bei einem Familienausflug. Wir machten eine Radtour und nach einem mageren Joghurt mit wenig Obst und etwas Wasser, brach ich zusammen, ich hatte schlicht nicht mehr die Kraft Sport zu machen, da ich zu wenig Energie zuführte. Damals hatte ich fast mein Wunschgewicht erreicht, gab jedoch auf, da mich diese Ernährung krank machte.

Weight Watchers hat mir einen Weg gezeigt, den ich auch in Zukunft weiter verfolgen möchte. Zum ersten Mal in meinem Leben, komme ich mir nicht vor, wie jemand der auf alles verzichten muss. Ich liebe Sushi und gerne auch mal ein Eis. Weight Watchers ermöglicht mir kleine Sünden, in dem ich mein Wochenextra für diese nutze. Früher habe ich schon gerne gekocht, aber inzwischen investiere ich täglich mindestens zwei Stunden in das Vorbereiten meiner Speisen. Alles ist frisch, bunt und gesund. Ich lebe nun nach festen Regeln und habe nicht das Gefühl, dass sich an meinem Leben etwas verändert hat. Weight Watchers ist super mit dem Alltag kombinierbar. Ich bin absolut zufrieden und wahnsinnig glücklich, mich dafür entscheiden zu haben.
Wieso ich also meine Fotos nicht löschen möchte? Weil sie mich an eine Person erinnern, die sich aufgegeben hatte, die mit dem Gedanken lebte, dass sie nicht abnehmen kann. Diese Person sah keine Chance je einen liebenswerten Mann zu finden, je eine Familie zu haben. Die Person war verbittert, emotional und frustriert. Mein früheres Ich konnte zwar Berge erklimmen und schleppte das Gewicht auf die höchsten Gipfel, doch es konnte sich selbst nichts vormachen. Damals wollte ich es nicht wahr haben. Ich habe mir eingeredet, dass Abnehmen in etwa so leicht für mich ist, wie für einen Blinden einen Kinofilm zu sehen. Ein dummer Vergleich, aber leider spiegelt er komplett mein Empfinden wider. Diese Bilder aus den letzten Jahren, erinnern mich daran, dass ich so nie wieder sein möchte, nie wieder aussehen will. Ich blicke nach vorn. Wann immer mir der Mut oder die Motivation fehlen, nehme ich eines dieser Fotos hervor und begreife, was ich bereits alles erreicht habe. Der Weg ist noch weit, aber für ein gesünderes Leben, werde ich jede Hürde gehen. Mein Leben beginnt jetzt. Und meine Vergangenheit ist ein Teil von mir und wird es immer bleiben. 


            Foto: 20.05.2017                                        Foto: Mai 2016 (Prag)

Ich hoffe, ich konnte viele von euch motivieren. Kämpft für euren Traum und gebt niemals auf. Schließt mit eurer Vergangenheit ab, aber vergesst sie nicht. Das Leben ist zu kurz, um wichtige Erfahrungen zu verdrängen. Ich wünsche euch viel Erfolg :) 



Sonntag, April 30, 2017

Filmkritik zu Guardians of the Galaxy Vol. 2


Dass ich Marvel über alles liebe, ist gewiss kein Geheimnis. Aber die Helden in den Filmen sind inzwischen altbekannt und werden von den Fans gefeiert. Mit Guardians of the Galaxy kam 2014 ein außergewöhnlicher Film in die Kinos, der sich nicht durch Heldenmusik in den richtigen Szenen auszeichnete, sondern durch liebevolle Charaktere, Humor, einen Hauch Peinlichkeit und ganz viel Herz. Damals verfolgte ich die Entwicklung der Charaktere voller Begeisterung im Kino und ich wusste, dass ich beim 2. Teil genau dorthin zurückkehren würde, um meinen Helden beizustehen.



Gestern durfte ich nun endlich erneut in das Universum von Star-Lord eintauchen. Der Film beginnt mit einer interessanten Vorgeschichte über Star-Lords Eltern, die sich auf der Erde verliebten und denen scheinbar einer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Weg steht. Aus Teil 1 wissen wir, es kommt anders und der Verlust der Mutter, raubte Star-Lord die Kindheit.
Unsere Guardians werden als Beschützer der Galaxy angeheuert und sollen wertvolle Speicherzellen vor einer übermächtigen Kreatur bewahren. Der Film startet nach dem kurzen Prolog auf der Erde mit einem bildgewaltigen Meisterwerk, einer Szene, die mir Tränen in die Augen trieb. Ich konnte nicht aufhören zu lachen. Während die Zuschauer Baby Groot beim Tanzen zusahen,  entbrannte im Hintergrund ein mächtiger Kampf gegen das Monster, den die Guardians mit Witz und Kraft bestreiten konnten. Demnach blieben sich die Filmemmacher im Vergleich zum ersten Teil treu, denn die Eröffnungssequenzen waren gleich. Erst danach nimmt die Geschichte ihren Verlauf, die Charaktere geraten aneinander, ihre Freundschaft steht auf dem Spiel. Es gab neue Welten und Charaktere zu bestaunen und die unglaubliche Detailliebe war inspirierend und wunderschön. Wie gerne hätte ich mich für einige Wochen in diese Welten begeben und sie erkundet, kennen gelernt und dort gelebt. Sie wirkten realer als alles was ich bisher kannte. Es waren nicht die Bilder, die Musik oder die Farben, welche die Welten ausmachten, sondern die Emotionen, die von ihnen ausgingen.
Gleich zu Beginn erkennt man Kurt Russell in einer doch recht menschlichen Gestalt, welcher im Film die Vaterrolle von Star-Lord übernimmt. Als kurz darauf auch noch Silvester Stallone auftaucht, konnte ich mir „Tango & Cash“ als Fanschrei im Kino kaum verkneifen. Zu meiner Enttäuschung schien die Zielgruppe nichts mit diesen Namen anfangen zu können und ich fühlte mich für einen winzigen Moment alt. Leider Gottes, war mir eine Auseinandersetzung zwischen Stallone und Russell nicht gegönnt. Sie  durchleben den Film, treffen aber nie aufeinander.
Unsere Helden lernen in diesem Film, dass Familie nichts mit Blut zu tun hat. Sie begreifen recht schnell, dass ein Wesen, dass andere wegstößt oder Energiequellen aus reiner Provokation stiehlt, nicht grimmig oder gefährlich ist, sondern einsam. Rocket findet in Yondu Udonta, gespielt von Michael Rooker einen neuen Freund, den er mit seinem Leben verteidigen möchte, obgleich er weiß, dass nichts ewig hält. Ein Leben ist kostbar und Freunde sind Rockets Schwäche. Nicht allein Baby Groot zwang ihn im Film zur Kapitulation, sondern auch Star-Lord selbst, den er mit Yondu im Finale zurücklässt, um die übrigen Guardians zu retten. Eine schwere Entscheidung, die Rocket umso menschlicher machte. Für mich zeigte er im Film die größte Entwicklung und es war spannend ihm dabei zuzusehen, wie sein Herz erweichte. Der heimliche Star war natürlich Baby Groot, der im Kino auch als solcher gefeiert wurde. Niedlich, geistig ein wenig eingeschränkt und mit einem geringen Wortschatz ausgestattet, lächelte er sich schnell in die Herzen der Zuschauer.  Er sorgte für viele witzige Szenen, die so manch düstere und dramatische Stimmung aufzulockern wussten.
Drax, der Mann, der kein Blatt vor den Mund nimmt, wurde erneut für seine witzige, direkte Art bekannt. Seine Beleidigungen sorgten für „Ohhsss“ und „Ahhhs“ im Kino, die wir genauso genossen, wie die sich anbahnende Liebe zwischen Gamora und Star-Lord.

Guardians of the Galaxy 2 war ein actiongeladenes, spannendes, humorvolles Abenteuer, das durch viele Emotionen, starke Szenen und Bilder und tolle Effekte überzeugen konnte. Der krönende Abschluss des Filmes war nicht der Sieg über den Bösewicht, sondern das Feuerwerk bei der Beerdigung eines Ravagers.

Humorvollste Szenen: Klebeband-Szene, Anfangsszene
Traurigste Szenen: Rocket & Yondru, Endszene mit Beerdigung und Tod eines Charakters

Aussicht auf Guardians of the Galaxy 3.0

*Spoiler*
Post-Credit-Szenes & Easter Eggs:
Wir erhielten einen kurzen Blick auf Adam Warlock, der in den Comics das erste Mal bei den Fantastic 4 auftaucht.  Er kämpft später an der Seite von Gamora und Drax gegen Thanos. Einige Fans vermuten, dass Star-Lord den 3. Film nicht überleben wird und Adam fortan die Rolle des Hüters der Infinitysteine übernehmen könnte. Ich persönlich hoffe auf einen spannenden 3. Teil, wo wir Adam vielleicht die Seiten wechseln sehen. Der Tod von Star-Lord würde mir das Herz brechen, denn ich mag seine charmante, witzige Art, wo unausgesprochene Dinge, unausgesprochen bleiben. Ihr wisst, was ich meine.

Infinity Wars: Haben wir etwa einen ersten Anhaltspunkt auf die IW gesehen? Stallones Team könnte in seiner Post-Credit Szene ein wichtiger Hinweis darauf sein. Eine Verbindung zu den Kriegen an der Seite von Dr. Strange und den Guardians wäre durchaus denkbar. Habt ihr mitbekommen, dass Miley Cyrus ein Teil seines Teams war? Durch die Synchronstimme ist es mir erst später aufgefallen, aber sie wurde scheinbar sogar unterstützt von Michael Birnbaum, der durch seine Lex Luther Rolle in Smallville bekannt geworden ist.

Teenie-Groot: Das Bäumchen macht eine Entwicklung durch. Im 2. Film mussten die Guardians Baby Groot beschützen, aber in einer Szene am Ende des Filmes sieht man seine Entwicklung zu einem Teenager, was im 3. Teil auf einen Erwachsenen Groot hoffen lässt.

Howard the Duck: Viele kennen ihn bereits aus Teil 1. In Teil 2 hat er einen kurzen Auftritt, ein verstecktes Easter Egg, wenn man so will. Damit gab es wieder einen Hinweis auf die US-amerikanische Science-Fiction-Filmkomödie aus dem Jahr 1986.

Ausblick auf Thor: Ragnarok
Natürlich waren ebenfalls Hinweise auf Ragnarok vorhanden, dieses Mal in Form eines kurzen Auftritts von Jeff Goldblum als Grandmaster, der Thor im neuen Film in einer Arena gegen Hulk kämpfen lässt. Auf diesen Film freue ich mich schon ganz besonders.

Fazit:

Für einen überzeugenden 2. Teil vergebe ich 5 von 5 GROOTS und freue mich auf die Fortsetzung der Guardians of the Galaxy. 




Mittwoch, März 29, 2017

Messebericht LBM17

Ein Jahr sehnsüchtiges Warten fand am Donnerstag sein Ende. Die Leipziger Buchmesse öffnete für Cosplayer und Bücherwürmer ihre Tore und ich konnte es mir nicht nehmen lassen, an allen vier Tagen zugeben zu sein. 

Täglich pendelte ich ca. 6 Stunden mit Bus, Zug und Straßenbahn. Nahm Schlafmangel und einen Zuckerschock auf mich, weil ich die Messe liebe und sie jedes Jahr mein persönliches Highlight ist. Doch was macht die Leipziger Buchmesse so besonders? Immerhin gibt es in Frankfurt starke Konkurrenz.
Das familiäre Flair. Man kennt die Messehallen wie sein eigenes Zuhause, man kann Gespräche mit Kollegen, Lesern und Verlegern führen. Die LBM ist eine Messe zum „Anfassen“, Kennenlernen. Es ist die Vielfalt, die ihren Charme ausmacht. Seien es die Kleinverlage, Agenturen, Plattformen, Selfpublisherforen oder Leseinseln, man findet die Zeit, alles zu sehen und zu genießen, was in Frankfurt zum Beispiel allein wegen der enormen Größe kaum möglich wäre.
Obwohl ich einen festen Messeplan hatte, konnte ich mich nicht immer an meine Termine halten. Dieses Jahr war ich sehr an meinem Verlagsstand in Halle 2 eingespannt, pendelte zwischen PAN, um mit Kollegen zu sprechen, der Fantasy Leseinsel und dem Arena Stand. Bei meiner Anreise am Donnerstag schaffte ich es, einige Stunden auf der MCC zu verbringen und einen Beutel der Pummeleinhorn-Marke zu erstehen. Die Cosplayer begeisterten mich vom ersten Tag an, durch ihre schrillen Kostüme und ihre Liebe zu TV Serien, Büchern und Mangas. Ohne sie wäre eine Messe nur halb so aufregend. Mit ihnen im Bus bis Leipzig zu fahren, Freundschaften und Kontakte zu knüpfen, oder einfach über Bücher zu sprechen, ist ein wundervolles Erlebnis, was ich keinesfalls missen möchte. Die restliche Zeit des Donnerstags verbrachte ich in Halle 2 mit dem Verkaufen meines Diamantdrachen und der Bücher meiner Kolleginnen, die leider nicht alle anwesend sein konnten. Ich erspähte sogar meinen Drachen in einer Messebuchhandlung, wo er Samstag bereits ausverkauft war.
Am Freitag stellte ich mich meiner bisher größten Herausforderung: meiner ersten Signierstunde. Ich erhielt Unterstützung von Casandra Krammer, meiner CoverQueen, die den Diamantdrachen gestaltet hat. Ich bin froh, dass viele zum Reden, Postkarten oder Bücher signieren vorbeikamen. Jede Begegnung bedeutet einer so jungen Autorin wie mir, viel und deshalb nahm ich mir auch die Zeit, meine Leser nicht allein mit einem einfachen „Viel Spaß mit diesem Buch“ abzuspeisen. Nein! Ich formulierte einen kleinen Text, damit jeder Leser etwas Besonderes in seinen Händen halten konnte.
Da ich Samstag leider das Schreibnachttreffen verpasste, bzw. es erst erreichte, als die meisten schon gegangen waren, freute ich mich umso mehr, dass ich meine Bookshouse Kolleginnen sehen konnte.

Wir tauschten uns über aktuelle Trends, die Entwicklung unseres Verlages und unsere zukünftigen Erscheinungen aus – Gruppenfoto inklusive. Alles in allem war das Treffen leider viel zu kurz, dennoch habe ich mich sehr gefreut, fern von der virtuellen Welt des Internets, den Autorennamen, Gesichter zuordnen zu können. Ebenfalls samstags fand die Lesung mit anschließender Signierstunde von Ava Reed statt, bei der ich unbedingt anwesend sein wollte. Selbst wenn das bedeutete, sich durch Massen von ca. 100 Fans bis zum Ueberreuter Stand zu kämpfen. Es ist mir gelungen.


Mein persönlicher WOW Moment raubte mir bereits in den Morgenstunden den Atem. Eine Freundin und Leserin (Stefanie Blank) brachte mir ein Geschenk mit auf die Messe. Einen wundervollen Diamantdrachen-Kuchen mit einer Figur direkt aus dem Roman.
Die Liebellenechse Arkady bewachte das Cover mit seinen funkelnden Flügeln, umgeben von kleinen Flammen und gefüllt mit einer köstlichen Nougatverführung. Dieses Meisterwerk von einem Kuchen wurde gefühlt 1000 Mal fotografiert – und ja ich war die Letzte, die ein Foto machen konnte. 17 Uhr nutzten wir den kalt gestellten Kuchen für das Eisermann-Autorentreffen. Das Team des Verlages war anwesend und wir genehmigten uns Saft und Sekt, verkosteten den Kuchen und schossen Erinnerungsfotos. Die Gespräche mit Lesern, Autoren und dem Verleger selbst waren abwechslungsreich, interessant und ein krönender Abschluss des Samstages.
Abends ging es müde, erschöpft, aber auch glücklich und voller Vorfreude auf den Sonntag nach Hause. Den Genuss von Sushi in der Bahnhofshalle konnte ich mir an keinem einzigen Tag verkneifen. Immerhin wurde ich vor knapp 2 Jahren in eben diesem Foodstore „Sushi-entjungfert“ – falls man das so schreiben kann.
Am Sonntag betrat ich die Messe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es war der letzte Tag. Ein Jahr hatte ich mich auf die LBM gefreut und nun neigte sie sich dem Ende. Ich nutzte die Stunden, um fern ab von Halle 2 die restliche Messe zu bestaunen und mich über andere Verlage und die Selfpublisher zu informieren. Ich besuchte den LCC Stand in Halle 5, lauschte einigen Vorträgen und Lesungen und kam schließlich zum schönsten Teil der Messe: dem Einkaufen. In der Mangahalle sprang mir ein kleiner Fuchs in die Arme, dem ich sofort ein neues Zuhause schenkte. Mich begleitete ebenfalls eine Supernatural-Halskette. Mehr Fandom von meinen Lieblingsserien konnte ich leider nicht finden, was ich dieses Jahr überaus schade fand. Vier Bücher landeten durch die Messebuchhandlung, den Arena und Eisermann Verlag in meiner Tasche. Drei wunderschöne Hardcover und ein Taschenbuch von einer Kollegin.

2017 war ein Jahr voller politischer Momente, voller bunter Vielfalt, atemberaubenden Cosplayern, überraschenden Neuautoren und Verlagen. Obgleich ich Werkzeugs in Halle 2 wirklich vermisste und oft an deren Autorenlounge denken musste, fühlte ich mich auch bei PAN mehr als willkommen. Somit erfasst mich der Messeblues und ich werde in den kommenden Wochen sicher noch oft in Erinnerungen schwelgen. Wieder eine wundervolle Messe, vier rasante, anstrengende, aber auch spannende Tage, die ich mit Sicherheit nächstes Jahr wieder genießen werde. Der Erfolg gibt der LBM17 Recht, immerhin wurde ein neuer Besucherrekord aufgestellt. 285.000 Leseverrückte teilten vier Tage lang eine Leidenschaft. Ich bin glücklich, dass uns die Leipziger Messe für unsere Liebe zu den Büchern einen Ort gibt, an dem wir den Alltagsstress vergessen und einfach Träumen können.



Dafür ein herzliches Dankeschön. Wir sehen uns 2018 <3 Ich werde dabei sein. 

Dienstag, März 21, 2017

LBM17 Goodie-Bags


Nur noch einmal schlafen und 4 Tage 📚 LBM 📚 stehen bei mir auf dem Plan. Ich bin so unglaublich aufgeregt, nervös, gespannt und voller Vorfreude...dass ich doch fast vergessen hätte, mein Versprechen einzulösen.
🎉🎉🎉
Hier also ein Einblick in meine Goodies, die mich auf die Messe begleiten werden. Insgesamt sind es 40 Goodie-Bags geworden mit kleinen, feurigen Überraschungen. Jede Tüte wurde versiegelt - als Vorsichtsmaßnahme - wir wollen doch keinen Drachen entkommen lassen, richtig? Die pummeligen 🐲 in die Goodie- Bags zu bekommen war fast genauso schwer wie damals in den Briefumschlag. Aber ich habe gewonnen, jeden bezwungen und lasse sie nun auf 40 neugierige Leser los :D
Wer möchte einen haben? 😍




😍

Leipziger Buchmesse - Ich komme

Donnerstag geht es endlich zur LBM17!!! Ein Jahr WARTEZEIT ist vorbei 

Mein Messeplan 2017 steht. Die gelb markierten Termine werde ich versuchen einzuhalten, da sie mir sehr wichtig sind. Bei den anderen kommt es auf mein Durchhaltevermögen und die Menschenmassen an. Wie jedes Jahr ein voller Plan. Ich kann es kaum erwarten. Goodie-Bags, Süßigkeiten, Postkarten und jede Menge Drachenfeuer habe ich bereits für euch eingepackt. Wir sehen uns in Leipzig!

Wie immer werde ich fleißig von der Messe berichten über Twitter und Facebook. Nach der LBM17 wird ein ausführlicher Bericht auf meinem Blog folgen. Ich werde Goodies sammeln und gefühlt 1000 Fotos für euch machen.

Falls ihr mich treffen wollt, so findet ihr hier meinen Messeplan:


Dienstag, Januar 17, 2017

Feuerkuss

Die Welt des Diamantdrachen konnte dich in ihren Bann ziehen und am Liebsten würdest du ihr nicht mehr entfliehen? Dann teste dich, erfahre etwas über deinen Charaktere und erkenne, welches kostbare Geschöpf in deinem Herzen schlummert…

1) Was ist deine Lieblingsfarbe?
A) Blau
B) Gold
C) Schwarz
D) Grün
E) Rot

2) Bist du eher…
A) … ein Draufgänger
B) … ein Einzelgänger
C) … ein Mitläufer
D) … ein Anführer
E) … ein bisschen von allem

3) Dein Leibgericht ist…
A) Pizza
B) Döner
C) Salat mit Hähnchenspießen
D) Nudeln
E) Soljanka

4) Welches Element würdest du gern beherrschen können?
A) Luft
B) Feuer
C) Erde
D) Wasser
E) alle

5) Dir begegnet ein Feind. Wie reagierst du?
A) Ich schieße erst und stelle dann Fragen.
B) Ich fliehe.
C) Ich versuche eine Allianz zu gründen.
D) Ich überzeuge ihn davon, mich leben zu lassen.
E) Ich töte ihn ohne mit der Wimper zu zucken.

6) Dein Herz ist umgeben von…
A) Diamant
B) Rubin
C) Kristall
D) Nebel
E) Glut

7) Wie würdest du den Fluch des Drachen brechen?
A) Mit einem Kuss der wahren Liebe.
B) Das würde ich nicht.
C) Mit Asche und Glut.
D) Mit Hilfe des Schicksals.
E) Den Fluch kann man nicht brechen.

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Auflösung:
1A=3P / 1B=5P / 1C=1P / 1D=2P / 1E=4P
2A=5P / 2B=1P / 2C=2P / 2D=4P / 2E=3P
3A=2P / 3B=5P / 3C=3P / 3D=4P / 3E=1P
4A=3P / 4B=5P / 4C=1P / 4D=2P / 4E=4P
5A=5P / 5B=2P / 5C=4P / 5D=3P / 5E=1P
6A=5P / 6B=4P / 6C=2P / 6D=3P / 6E=1P
7A=4P / 7B=2P / 7C=1P / 7D=3P / 7E=5P

Rechne deine Punkte zusammen und erfahre, welches Geschöpf in dir schlummert:

29 – 35 Punkte: Du bist ein (Diamant-)Drache
Du bist ein Drache, ein Diamantdrache, um es genau zu sagen. Du bist stolz, edel, heldenhaft, verfügst über viele Fähigkeiten. Dein Herz ist umschlossen von Diamant, wodurch kaum Gefühle deine harte Schale durchdringen können. Trotz allem versuchst du zu lieben, hältst an der Hoffnung fest, eines Tages dein Glück zu finden, selbst wenn dich dieser Wunsch umbringt.



22 – 28 Punkte: Du bist ein Königskind
Durch deine Adern fließt königliches Blut. Obgleich dein Herz hin und her gerissen ist, zwischen zwei Ländern, bleibst du dir stets treu. Du bist stark, mutig und aufopferungsvoll. Du triffst nicht immer die richtigen Entscheidungen, sorgst aber dafür, dass es dir und deinen Liebsten gut geht. Du kämpfst für dein Volk, für deine Mitmenschen und bist ein/e Heldin / Held, die/der auf keinen Retter angewiesen ist. An deiner Seite wacht ein mystisches Wesen, eine kugelrunde Libellenechse, die dir treu ergeben ist.



15 – 21 Punkte: Du bist eine Göttin / ein Gott des Windes
Du bist ein/e Windgott/in, verfügst über Charme, perfekte Sinne und könntest allein mit deinem Aussehen, eine ganze Armee um den Finger wickeln. Du bist clever, hast die Erfahrungen der letzten Jahrtausende auf deinem Rücken und sehnst dich nach einem Ende, nach dem Tod, der dir dennoch vom Schicksal verwehrt wird.

8 – 14 Punkte: Du bist ein mystisches Wesen
Deine Fähigkeiten übersteigen die eines normalen Menschen. Dein Aussehen mag unscheinbar sein, doch in deinem Inneren verbirgst du große Macht. Du genießt deine Freiheit, sehnst dich nach Frieden und einer guten Zukunft. Du magst kein Held sein, trotz allem bist du ein wichtiger Teil des Ganzen. Du lässt deine eigene Welt lebendig werden und wenn es drauf ankommt, offenbarst du deine Gaben.



0 – 7 Punkte: Du bist ein Glutsoldat
Du bist ein verbitterter, durch Glut und Asche gezeichneter Krieger. Deine Rüstung wurde in dein Fleisch gebrannt und nachdem du Jahrelang ein Sklave der Krone warst, bist du unbeugsam geworden und verzehrst dich nach Rache. Dein Blutdurst ist unstillbar, trotz allem sehnst auch du dich nach Erlösung, die du nur in Schlachten zu finden glaubst.



Und? Welches Wesen schlummert in dir? Schreib mir dein Ergebnis in die Kommentare. Ich freue mich darüber, mehr über dich zu erfahren <3